Neue Entscheidung aus Chemnitz: Die Ärztin Dr. Bianca Witzschel, die wegen Masken- und Impfattesten ins Gefängnis musste, kommt auch nach der Hälfte ihrer Strafe nicht vorzeitig frei. Ganz anders eine "impffreudige" Kollegin aus Pforzheim, der Erpressung und abgelaufene Impfdosen vorgeworfen wurden — Verfahren eingestellt gegen 10.000 Euro.
reitschuster.deNicht-Impfärztin bleibt in Haft, Verfahren gegen Impfärztin eingestellt - reitschuster.de
Von Kai Rebmann
Der Fall von Dr. Bianca Witzschel schlug zu Beginn dieses Jahres einmal mehr hohe Wellen. Die Allgemeinmedizinerin aus Sachsen musste erneut ins Gefängnis, um den Rest einer knapp dreijährigen Freiheitsstrafe (2 Jahre und 8 Monate) zu verbüßen. Bereits zuvor hatte Witzschel insgesamt 476 Tage in Untersuchungshaft verbracht – weil sie in 1.003 Fällen unrichtige Gesundheitszeugnisse, sprich Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht oder Impfunfähigkeitsbescheinigungen ausgestellt haben soll. Die Medizinerin hatte sich vor dem Landgericht Dresden unter anderem auf die eigentlich verfassungsrechtlich geschützte ärztliche Therapiefreiheit berufen – letztendlich vergebens!
Die Bilder von der wie eine Schwerverbrecherin in Handschellen – und zusätzlich an eine Justizvollzugsbeamtin gekettet – in den Gerichtssaal geführten Ärztin gingen wortwörtlich um die ganze Welt und erreichten auch das Weiße Haus in den USA. Nicht zuletzt Schicksale wie jenes von Dr. Bianca Witzschel …