Guntherus de Thuringia
Assisi: Mehr als 380 Religionsvertreter beraten über Frieden - Vatican News

Mehr als 380 Religionsvertreter kommen vom 25. bis 27. Oktober im italienischen Assisi zusammen, um über Frieden, Abrüstung und den Dialog zwischen den Religionen zu beraten. Das internationale Treffen der Gemeinschaft Sant’Egidio erinnert an das historische Friedensgebet, zu dem Papst Johannes Paul II. vor 40 Jahren eingeladen hatte. Papst Leo XIV. wird aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich teilnehmen.


Unter dem Motto „Entwaffneter und entwaffnender Frieden“ veranstaltet die Gemeinschaft Sant’Egidio vom 25. bis 27. Oktober ein internationales Friedenstreffen in Assisi. Nach Angaben der Organisatoren werden 384 Vertreter verschiedener Religionen erwartet. Mehr als 5.000 Menschen haben sich bereits angemeldet.

Das Treffen knüpft an das historische Friedensgebet von 1986 an, bei dem Papst Johannes Paul II. erstmals führende Vertreter verschiedener Weltreligionen nach Assisi eingeladen hatte. Vier Jahrzehnte später soll der sogenannte „Geist von Assisi“ angesichts weltweiter Konflikte erneut ein Zeichen für Dialog und Verständigung setzen.

Drei Tage im Zeichen des Friedens

Die Eröffnungsveranstaltung findet am Sonntag (25. Oktober) im Messezentrum Umbria Fiere statt. In den folgenden Tagen beschäftigen sich verschiedene Diskussionsforen mit aktuellen Herausforderungen wie Krieg, Abrüstung, Migration, Demokratie, Umweltschutz und neuen Technologien. Auch der Beitrag der Religionen zu einem friedlichen Zusammenleben steht im Mittelpunkt.

Den Abschluss bilden am Dienstag (27. Oktober) gemeinsame Friedensgebete und eine Zeremonie auf dem unteren Platz vor der Basilika des heiligen Franziskus. ...

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